Die Manifestationen des Göttlichen
Da Wörter nur Manifestationen von
Gegenständen,Ideen und Wahrheiten sind, fühlt der Sufi, daß, wenn er seine Aufmerksamkeit
kontinuirlich und vollständig auf die Bedeutung und Realität seiner Erinnerung
an Gott richtet, dann wird er zur wahren Manifestation dieser Erinnerung. Das
heißt, mit fortlaufender, selbstloser Erinnerung wird das göttliche Attribut
das Sein des Sufis dominieren.
Die Sufis meinen, es gibt ein besonderes göttliches Attribut, welches das Wesen
von jedem Propheten und Heiligen dominiert, so daß man sie als Inkarnation dieses
Attributes betrachten kann.
Zum Beispiel meinen die Sufis, daß Moses die Manifestation des transzendenten
Aspekts der Realität ist, wegen seiner Fähigkeit, mit Gott ohne eine Mittelsperson
zu sprechen.
Im Koran sagte Gott zu Moses, "Fürchte Dich nicht, weil Du transzendent bist".
Jesus ist die Manifestation des Prophetentums. Als er ein Säugling war, sprach
er, "Gott gab mir das Buch und machte mich zum Propheten".
Alle Propheten sind Manifestationen der göttlichen Einheit und Vollkommenheit,
aber Mohammed ist ihre herausragendste Manifestation. Sein Name ist der gehobenste
der göttlichen Namen und enthält alle Namen in sich. Mohammed ist auf diese
Art die geistliche Inkarnation und Manifestation aller Namen Gottes. Mohammed
selbst sagte: ", Was Gott zuerst schuf, war mein Licht".
Zusammenfassend ist jeder Prophet die Manifestation eines der göttlichen Attribute
und alle Attribute sind im gehobensten Namen enthalten. Also ist Mohammed die
Manifestation des großen Namens. Weil seine Manifestation alle Namen beinhaltet
, kommt er hierarchisch vor allen anderen Geschöpfen, und er sagte aus demselben
Grund: " Ich war ein Prophet, als Adam immer noch zwischen Wasser und Erde war".
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