Dr. Javad Nurbakhsh



Dr. Nurbakhsh wurde am 12. Dezember 1926 in Kerman geboren, das von den Sufis liebevoll die „Hauptstadt der spirituellen Armut (faqr)" genannt wird. Shah Nimatullah, Gründer und Namenspatron des Ordens, nannte Kerman das „Herz des Universums". Nurbakhsh stammt von Shaikh Kamal ad-Din Nurbakhsh ab, einem der angesehensten Shaikhs des Nurbakhshi Sufi Ordens, über dessen Grabstätte das heutige Sufihaus in Kerman erbaut wurde.

Nach ereignisreichen und wunderbaren jungen Jahren, begann er im Alter von 26 Jahren seine berufliche Karriere als Arzt und wurde leitender Arzt eines lokalen Krankenhauses in Bam (Iran), im Südosten des Landes. Ein Jahr darauf, im Jahre 1953, wurde er Nachfolger seines Meisters, Mo'nes 'Ali Shah Zo'r-Riyasateyn, und wurde somit Oberhaupt des Nimatullahi Sufi-Ordens. Dr. Nurbakhsh trägt den Sufi-Namen Nur `Ali Shah.

Nachdem er eine gewisse Zeit den Einwohnern von Bam gedient hatte, wurde er nach Teheran beordert, wo er in einem kleinen Sufihaus in der Nähe des Shahpur Platzes wohnte. Dieses kleine Sufihaus wurde zum Zentrum der Wiederbelebung des Sufismus im Iran und zog viele Suchende aus dem Westen und Gelehrte aus der ganzen Welt an.

Durch seine unermüdliche Kraft leitete Dr. Nurbakhsh die größte Renaissance des Nimatullahi Sufi Ordens ein, die der Orden seit den Bemühungen des Gründers Shah Nimatullah Wali im 15. Jahrhundert erlebt hat. Seine Lehren zogen eine sehr große Anzahl von Anhängern aus allen Völkern, Weltanschauungen, Glaubensrichtungen und Nationalitäten an und inspirierten entsprechend den Grundprinzipien des Sufismus zu einem Weg der Liebe und des Dienstes an der Menschheit.

Dr. Nurbakhsh hat die Menschen nie nach ihrer weltlichen Stellung und ihrem weltlichen Rang beurteilt und alle stets in Liebe gleichbehandelt. Er hat herausragende Persönlichkeiten aus der ganzen Welt angezogen, die seine Freunde wurden und einen regelmäßigen Kontakt mit ihm pflegten. Unter diesen sind der berühmteste iranische Gelehrte und Philosoph Professor Seyyed Hessein Nasr, die angesehene deutsche Gelehrte Dr. Annemarie Schimmel, der schweizerische Akademiker Sr. Hermann Landolt, der große französische Gelehrter der iranischen und islamischen Philosophie, Henry Corbin, der japanische Zen-Buddhist und Gelehrte der Philosophie Dr. Toshihiko Izutsu, amerikanische und islamische Sufi-Gelehrte wie Prof. Carl Ernst, William Chittick und James Morris, der amerikanische Dichter Robert Bly; so wie auch russische Gelehrte auf diesem Gebiet wie zum Beispiel Prof. I. M. Steblin-Kamensky. Dr. Nurbakhsh wurde zu einem Freund und Mentor westlicher Diplomaten in Teheran, wie z.B. Sir Peter Ramsbotham aus dem Vereinigten Königreich und James George aus Kanada. Er genoss herzliche Beziehungen zu einer Reihe von anderen spirituellen Lehrern wie Mme. de Salzman, Leiterin der damaligen Gurdjieff-Bewegung, Dr. Ganjavian, Oberhaupt des Zahabi-Sufi Ordens in Iran und spirituellen Oberhäuptern des Ahl-Haqq- und Qadiri- Sufi Ordens im iranischen Kurdistan.

Nachdem Dr. Nurbakhsh seinen Abschluss in Psychiatrie an der Sorbonne gemacht hatte, wurde er zum Professor für Psychiatrie an der medizinischen Fakultät der Universität von Teheran berufen. Ein Amt, das er bis zu seiner Pensionierung innehatte. Daneben war er Leiter des Medizinischen Rates von Iran, Präsident der iranischen Vereinigung von Psychiatern und Leiter der psychiatrischen Klinik Ruzbeh. Er war außerdem ein Ehrenmitglied der Amerikanischen Vereinigung der Psychiater. Er schrieb 37 Werke im Gebiet der Psychiatrie und war Autor, Herausgeber und Übersetzer vieler Artikel in wissenschaftlichen Zeitschriften und Verfasser eines Leitfadens für den Gebrauch für Wissenschaftler, Professoren und Studenten.

Während seines Lebens schrieb Dr. Nurbakhsh in einem großen Maße über die iranische Gnosis und den islamischen Sufismus. Neben Veröffentlichungen seiner fruchtbaren Schriften, unterstütze er internationale Kongresse und Seminare, deren Vorträge in drei Bänden auf Englisch zusammengefasst wurden. Darüber hinaus war er berühmt für seinen „erstaunlichen Fleiß" (in den Worten des berühmten Gelehrten Massignon) bei der Veröffentlichung von klassischen Sufitexten. In der Zeit als er im Jahre 1979 freiwillig in das Exil in den Westen ging, hatte Dr. Nurbakhsh mehr als 80 Bücher veröffentlicht.

Neben seinen eigenen Werken in Prosa und Poesie editierte und veröffentlichte Dr. Nurbakhsh den Divan und die gesammelten Werke des Shah Ni`matullah Wali (in den 70ern, in 4 Bänden) und darüber hinaus auch viele wichtige Werke der Meister des Nimatullahi Sufi Ordens des 19. Jahrhunderts, darunter die gesammelten Werke von Nur ‘Ali Shah und Werke von Mast ‘Ali Shah, Muzaffar ‘Ali Shah, Majdhub ‘Ali Shah, Rawnaq ‘Ali Shah, Mushtaq ‘Ali Shah, und Sadr al-Mamalik Ardabili. Außerdem redigierte und veröffentlichte er kritische Editionen der Abhandlungen und poetischer Schriften klassischer persischer Sufi-Autoren wie Ansari, Ahmad Ghazali, Ruzbihan Baqli, ‘Iraqi and Shabistari.

Nachdem der Nimatullahi Sufi Orden in den frühen siebziger Jahren Niederlassungen im Westen zu gründen begann, übersetzte und veröffentlichte der ordenseigene Verlag „Khaniqah-i Ni`matullahi Publications" in den USA Teile der Werke von Dr. Nurbakhsh. An erster Stelle sollen folgende Werke genannt werden: „Sufi Women" (4. Auflage, New York; übersetzt ins Spanische, Französische, und Italienische), „Jesus in the Eyes of the Sufis" (London 1983, 2. Auflage, übersetzt ins Spanische, und Italienische), „Spiritual Poverty in Sufism" (London 1984, übersetzt ins, Französische, und Italienische), „The Great Satan - Eblis" (London 1986, übersetzt ins Italienische), „The Psychology of Sufism" (London, 1992 übersetzt ins Spanische, Italienische, und Russische), Dr. Nurbakhshs zweibändige Sammlung von prophetischen Überlieferungen (Hadith), die von Sufis benutzt werden (dreisprachig, mit Arabischem, Persischem und Englischem Text), sein fünfbändiges Werk, namens „The Gnosis of the Sufis" („Ma`rifa-i Sufiyya"), sein sechzehnbändiges Werk über den Sprachgebrauch und Ausdrücke der Sufis mit dem Titel „Sufi Symbolism" („Farhang-i Nurbakhsh"), das bis dato als wichtigster Beitrag für den islamischen Sufismus im Westen gilt. Seine Werke wurden aus dem persischen Original in Englisch, Spanisch, Russisch, Französisch, Deutsch, Niederländisch, Schwedisch und Polnisch übersetzt. Zusätzlich gab er eine Zeitschrift („Sufi") heraus, die bis vor kurzem vier Mal jährlich erschien und neben Artikeln, einem Feuilleton, auch Prosa und Poesie im Gebiet des Sufismus und anderer spiritueller Wege enthält. Die Zeitschrift befindet sich im zwanzigstem Jahr und erscheint in Persisch, Englisch, Französisch, Spanisch und Russisch und erscheint heute zweimal jährlich.

Bis zum Jahre 1976 gründete Dr. Nurbakhsh 70 Sufizentren in vielen Städten und Kleinstädten Irans, die alle als gemeinnützige Einrichtungen dem zivilen und islamischen Recht entsprechend gegründet wurden. Eine hohe Anzahl dieser Einrichtungen wurden inzwischen durch das gegenwärtige Regime enteignet und aufgelöst. Seit Dr. Nurbakhsh im Jahre 1979 in den Westen gezogen war, gründete er 35 aktive Sufizentren überall in der Welt - in Europa (England, Frankreich, Niederlande, Deutschland, Spanien, Schweden und Österreich), in Russland (Moskau und St. Petersburg), in Nordamerika (Vereinigte Staaten, Kanada und Mexiko), in Australien und in Westafrika (Elfenbeinküste, Mali, Benin, Burkina Faso und Senegal) - alle dienen als unabhängige Stiftungen, die den jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen der Länder entsprechen.

Dr. Nurbakhsh machte große Fortschritte im Gebiet der Psychiatrie in seinem Heimatland Iran und führte Verbesserungen im Ruzbeh Krankenhaus durch, die dadurch diese Einrichtung zu einer der Führenden im Gebiet der psychiatrischen Praxis machte. Das Ruzbeh Krankenhaus wurde dadurch zur ersten modernen psychiatrischen Klinik in Teheran. Der Orden unterstützt, seit Dr. Nurbakhsh die Stellung des Meisters innehat, verschiedene gemeinnützige Einrichtungen im Iran und zwei Waisenhäuser in Mexiko durch finanzielle Mittel und fachlichen Beistand. Außerdem gründete der Orden zwei Hospitäler in Westafrika (in Abijan/Elfenbeinküste und in Porto Novo/Benin), die heute noch betrieben werden.

Die Nimatullahi Sufihäuser überall auf der Erde spiegeln die Weite seines Geistes wieder und dienen nicht nur der Förderung der Ideale des Sufi Pfades, sondern auch der Förderung der persischen Sprache, Literatur, Poesie und der Werke über die Persische Mystik, die die Kultur, Musik und Kunst Irans auszeichnet. Dr. Nurbakhsh war berühmt für sein gewaltiges Charisma, seinen unerschrocken Humor, sein häufiges und hinreißendes Lachen, seiner meisterhaften Kunst der Gesprächsführung und dem Gebrauch des Humors zu pädagogischen Zwecken. In einem Ghazal - in seinem wunderbaren Divan ekstatischer persischer Sufi Poesie - heißt es:

„Die Welt war dir ein Traum, oh Nurbakhsh,
und alle Menschen darin verhext und gebrochenen Herzens"

 

Dr. Nurbakhsh ist auf seinem Landsitz in England, in der Nähe der Stadt Banbury (Oxfordshire) verschieden, wo er die letzten Jahre seines Lebens verbrachte. Er wurde dort bestattet. Ihm folgt sein Sohn, Dr. Alireza Nurbakhsh, der an der Universität Wisconsin im Fach Philosophie promovierte und als Rechtsanwalt in London tätig ist. Dr. Alireza Nurbakhsh trägt den Sufi-Namen Reza `Ali Shah. Dr. Javad Nurbakhsh lässt eine Witwe, Frau Parvaneh Daneshvar Nurbakhsh, drei Söhne und zwei Töchter zurück.

Durch die Liebe habe ich einen Ort erreicht,
wo keine Spur mehr von ihr übrig ist,
wo das „Ich" und „Du" und das Bildnis des Daseins vergessen und zurückgelassen sind"
- Dr. Javad Nurbakhsh -

 

Der Gott des Herzen von Dr. Javad Nurbakhsh

Seit wir unser Sein für das Herz aufgegeben haben,
sind wir Fremde unserer Selbst geworden und haben uns mit dem Herzen vertraut gemacht.

Während die Ka'ba der Fokus der Augen der Welt ist,
ist jene Ka'ba des Rückzugs, das Herz, unser Fokus.

Wir sahen, das Herz war das Allerheiligste des Ruhms vom Geliebten ;
Also gaben wir alles auf, was nicht ein Freund vom Herzens war.

Dieses Herz ist nicht das Organ, welches im Käfig der Brust schlägt;
Dieses Herz ist der Hohe Thron, der Sitz vom Gott des Herzens.

Auf dem Weg des Herzens wurden die Liebenden in Blut geschaffen;
Vieler verflixte Seele wurde für das Herz geopfert.

In der Falle der Begierde weißt Du nichts vom Herzen;
Im Himmel des Selbst kannst Du nicht den Phönix des Herzens sehen.

Sobald Nurbakhsh die Gasse des 'Ich und Du' verläßt;
Sobald fand er Ruhe im Allerheiligsten des glorreichen Herzen.

Ritterlichkeit

Vor dem Islam wurde die Tradition der Ritterlichkeit (javanmardi) im Nahen Osten durch die Ausbildung von Männern zu chevaliers gewährleistet.Die Tradition von Ritterlichkeit beinhaltet Rücksicht auf andere (morowwat), Selbstaufopferung (ithar), Hingabe (fada-kari), Hilfe für die Unglücklichen und Unbeschützten, Liebenswürdigkeit gegenüber allen Wesen der Schöpfung, das Halten von Versprechen und Zurückhaltung.Später sind alle diese edlen Eigenschaften eines perfekten Menschens in den Sufismus eingegangen.Zusätzlich zu diesen Attributen eines wahren Menschen waren die chevaliers einem besonderen Code von Etikette und Konventionen unterworfen, von dem das Hauptziel und Hauptprinzipien der Ritterlichkeit(javanmardi) abgeleitet waren. Mit dem Erscheinen des Islams wurde diese Religion von den chevaliers begrüßt, währenddessen sie jedoch die Konventionen der Ritterlichkeit bewahrten und dadurch auf der Basis von Islam und Ritterlichkeiet zum Glaubensbekenntniss des Sufismus fanden. Auf diese Art wurde die Etikette der chevaliers zum Teil der Praxis der Khaniqah und des Sufismus.Allmählich wurde die Philosophie von der Einheit des Seins(wahdat-wojud) und göttlicher Liebe von den Sufi-Meistern tiefgründiger und attraktiver gemacht. Hand in Hand damit hat die Tradition der Ritterlichkeit einen außergewöhnlichen Einfluß und Verbreitung gewonnen. Der Geist des Sufismus bestand darin, seinen Blick mittels der Kraft der Liebe in eine Richtung zu konzentrieren und seine Methode war es, einen menschlichen Code von Moral zu kultivieren, der mit dem der Chevaliers gleichgestellt war.

Der Sufismus hat einen äußeren und einen inneren Aspekt:

Sein innerer Aspekt besteht darin, den Pfad zu bereisen und seine Stationen zu queren, um das Niveau des Lebens-in-Gott(Bestand in Gott=baga) zu erreichen.

Sein äußerer Aspekt besteht in der Tradition der Ritterlichkeit, welche, wie schon erwähnt, die Entwicklung der Eigenschaften zum perfekten Menschen darstellt.

Die Sufis müssen wissen, daß sie die Fahnenträger der Lehre der Menschlichkeit und der Tradition der Ritterlichkeit in der heutigen Welt sind, und sie dürfen der modernen Zivilisation nicht erlauben, daß sie die edlen menschlichen Eigenschaften zerstört. Eine Zivilisation welche, vom äußeren Standpunkt her gesehen Menschen zu den größten Höhen führt, während zur selben Zeit das Niveaus ihrer inneren Qualitäten niedriger als das von Tieren sinkt.

In der materialistischen Zivilisation von heute müssen die Sufis bestrebt sein, ein Beispiel für edle menschliche Existenz zu sein, um die Begierden und Neigungen von Anderen in Richtung dieser menschlichen Eigenschaften zu lenken. Eigenschaften, die für die menschliche Art spezifisch sind.

Die Sufis müssen der Menschheit die Wirkungen und Ergebnisse des geistlichen Paradieses zeigen, die sie auf dem Sufipfad entdeckt haben, so daß andere wissen können, daß ihr materielles Paradies im Vergleich wertlos ist.

Ein Sufi sucht nach einem Meister
und unterwirft sich einem Meister aus mehreren Gründen:

1.
Ein Sufi sucht nach einem Meister aus Neugierde und um zu sehen, was los ist.
Nach einiger Zeit findet er heraus, dass da gar nichts los ist, da diese Reise dazu bestimmt ist, unwissend zu werden

Jemand, der aus Neugierde nach Erkenntnis sucht, wird ohne Zweifel auf diesem Pfad gar nichts finden, da er diese Reise falsch angefangen hat.


Als ich unwissend wurde,
erleuchteten mir alle Erkenntnisse.
Sei unwissend,
denn diese Unwissenheit enthält sämtliche Erkenntnisse


2.:
Ein Sufi liest mit der Zeit verschiedene Geschichten über Sufimeister und bildet sich ein Phantasiebild vom Meister. Er sucht daher einen Meister, der diesen Vorstellungen entspricht.
Wenn der Sufi nun so einen Meister findet, ist er bereit, sich ihm unterzuordnen.

Doch im Lauf der Zeit merkt der Sufi, dass dieser Meister seinen Vorstellungen nicht entspricht.
Dann ignoriert der Sufi den Meister oder widerspricht ihm sogar vollkommen.
So ein Sufi sieht die Welt des Meisters mit den eigenen Vorstellungen, er kritisiert und widerlegt den Meister, da seine Vorstellungen zerstört worden sind.


Wie RUMI sagt:

Sie essen und schlafen in ihren Vorstellungen
Sie begehren und verweigern durch ihre Vorstellungen

3.:
Ein Sufi hat Sehnsucht nach der Wahrheit, ohne seine eigenen Vorstellungen ins Spiel zu bringen.
Durch Gottes Hilfe und Liebe und Seine Anziehungskraft findet er seinen Meister.
Mit ganzer Ergebenheit unterwirft er sich diesem Meister.
Er akzeptiert den Meister mit all seinen Eigenschaften.
Erwartungslos verliebt er sich in den Meister und jede Tat vom Meister entspricht der absoluten Schönheit.
Falls er vom Meister ein Verhalten sieht, das für ihn nicht akzeptabel erscheint, zweifelt er nicht am Meister, da der Meister über Glaube und Unglaube besteht.

Die einzige Unterstützung auf diesem Pfad ist die Gottesliebe und Ergebenheit des Sufi, da in dieser Ergebenheit die Treue zum Meister beständig wird.


Wie HAFEZ sagt:


Ich bin der Sklave jenses Meisters,
der mich von Ignoranz befreit,
da, was auch immer der Meister tut,
im Einklang mit dem Göttlichen ist.

Solche Sufis, die mit all ihrer Existenz gleich einem Schmetterling von der göttlichen Kerzenflamme angezogen und verbrannt werden, gibt es in jedem Zeitalter nicht mehr, als Finger an einer Hand gezählt werden können.


Khaniqahi Nimatullahi - Khaniqahi Nimatullahi Publication - Sufi Journal - Centers

EMail: sufi@sufi.at
Khaniqahi Nimatullahi